Programm Reiner Kröhnert
|
|
F
K U L T
U R
VG Bodenheim eV
A
U
E
N |
Reiner
Kröhnert
presented
„ANGIE
GOES HOLLYWOOD“
Eine Frau geht ihren Weg! Angie Merkel hat
sich vom Mauerblümchenimage endgültig verabschiedet und feiert nun ihre
eindrucksvolle Metamorphose von der einstmals miesepetrigen Politraupe zum
strahlenden Schmetterling der Macht. Argwöhnisch beäugt von sämtlichen
Konkurrenten aus sämtlichen Lagern, marschiert die eiserne Lady schier
unaufhaltsam an den Institutionen vorbei in schwindelerregende Höhen und ein
Mann begleitet sie – Reiner Kröhnert! Der „begnadete Kabarett-Lulatsch“
und „geniale Parodist von weit reichender Vielzüngigkeit“ (Stuttgarter
Zeitung) hat die Merkelschen Starqualitäten erkannt und alsogleich und
folgerichtig seinen alten Bühnenspezi, die Filmemacher-Ikone Werner Herzog, auf
den Plan gerufen. Ein Kinofilm soll entstehen, ein Highlight der
Zelluloidkultur, ein Blockbuster, der auch international seinesgleichen sucht,
ein „Vom Ostwinde verweht“ für Herz und Hirn. „Crash“ soll der Streifen
heißen und vom Untergang des Abendlandes soll er handeln und Frau Merkel soll
die Hauptrolle spielen und der Rest der üblichen Verdächtigen – die Schröders,
Stoibers, Münteferings und wer sich da sonst noch im politischen Rampenlichte
suhlt – darf auch mitmachen. Dazu wird gecastet, wie bei „Deutschland sucht
den Superpolitiker“ und gecoacht wie bei einer Daily-Soap. Dazwischen sorgt
eine lautstarke Kinski-Wiedergeburt für nachhaltige Irritationen und auch sonst
lauern einige „historische Überraschungen“ auf die erwartungsfroh
gespannten Zaungäste des Dreharbeiten-Spektakels.
Das Ganze wurde zusammengefasst und bühnenwirksam
aufbereitet von Satire-Allstar Reiner Kröhnert und seinem Regisseur sowie
Autorenkollegen Wolfgang Marschall, in der stark oskarverdächtigen
Dokumentation „Angie goes Hollywood“
Dass der Saal auch dieses Mal ausverkauft war, war nicht
ungewöhnlich. Eher schon das Talent des Künstlers, allen Zuschauern im Saal
bereits nach wenigen Worten - und manchmal auch ganz ohne - deutlich zu machen,
wer denn nun gerade auf der Bühne steht!
Das war keine leichte Kost! Da mußte man schon genau hinhören, um jede Pointe
zu erfassen! Trotzdem und deswegen war das Publikum begeistert!
    
|